Bei jeder Wärmepumpe, Solarthermieanlage oder Dämmmaßnahme wird von deutschen Installationsbetrieben erwartet, dass sie dem Kunden sagen, ob und in welcher Höhe eine Förderung möglich ist, und dass sie die Bestätigungen liefern, die der Fördergeber vor und nach der Arbeit verlangt. Die Regeln ändern sich alle paar Monate, deshalb läuft das heute von Hand mit PDFs und Erfahrung. Der Agent prüft eine Maßnahme gegen eine gepflegte Regelbasis, füllt die Daten für Bestätigung und Antrag vor und baut nach der Installation das Nachweispaket. Der Kunde oder der Experte stellt den Antrag weiterhin selbst und unterschreibt. Es funktioniert heute dort, wo die Regeln in einer versionierten Regelbasis liegen; ein Modell, das aus dem Gedächtnis antwortet, reicht nicht.
Problem & Nutzen
- Heute: Ein SHK-Betrieb (Heizung, Sanitär, Klima) beantwortet die Frage “Was bekomme ich?” aus dem Gedächtnis oder mit einem Förderrechner, jagt dann dem Kunden die Unterlagen hinterher, tippt Daten in Portale und sammelt nach der Installation Rechnungen, Protokolle und Fotos für den Nachweis. Fehler sind teuer: ein Antrag, der nach Arbeitsbeginn gestellt wurde, ein Vertrag ohne Förderbedingung oder ein fehlendes Protokoll zum hydraulischen Abgleich kann den Kunden die Förderung und den Betrieb die Kundenbeziehung kosten.
- KI-Nutzen: (1) eine schnelle, reproduzierbare Förderfähigkeitsprüfung gegen die am Vertragsdatum geltenden Regeln, (2) vorausgefüllte Antragsdaten aus Angebot, Heizlastberechnung und Datenblättern, (3) ein Nachweispaket, das zur Checkliste des Fördergebers passt, (4) Fristerinnerungen.
- Wer es braucht (aus der Mittelstands-Prozessanalyse von 12 Betriebstypen, von denen 1 es braucht): SHK-Handwerk: Förderfähigkeit (~3 h), Antragsdaten (~6 h), Nachweise nach der Installation (~4 h), zusammen etwa 13 h pro Monat. Die Einsparung je Betrieb ist bescheiden; der Wert liegt in weniger abgelehnten Förderungen, schnelleren Verkaufsgesprächen und einem stärkeren Angebot, wenn der Kunde den geförderten Preis sieht.
- Warum bestehende Use Cases das nicht abdecken: KNOW-017 findet nur Förderprogramme, und LANG-006 schreibt Förderanträge. Keiner von beiden prüft eine konkrete Maßnahme oder erstellt die Bestätigungs- und Nachweisdaten.
- Die Regeln ändern sich schnell: 2026 wurde die KfW-Heizungsförderung (458/459) am 21. Juli 2026 gekürzt (Geschwindigkeitsbonus von 20 % auf 16 %, Effizienzbonus und Emissionsminderungszuschlag entfallen, förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit 28.000 EUR statt 30.000 EUR), weitere Absenkungen sind ab Februar 2027 geplant [2][3]. Genau deshalb ist eine datierte Regelbasis und nicht das Gedächtnis eines Modells der Kern dieses Use Cases.
Varianten
- Heizungstausch (KfW 458 / 459): Selbstnutzende Eigentümer beantragen selbst als natürliche Personen (458); Unternehmen, GbRs und andere juristische Personen nutzen 459. Der Agent bereitet die BzA-Daten und die Checkliste des Kunden vor; der Installationsbetrieb oder Experte stellt die BzA und später die BnD aus [1][2].
- Einzelmaßnahmen BAFA (BEG EM): Gebäudehülle, Anlagentechnik, Heizungsoptimierung. Mit Energieeffizienz-Experte (TPB-ID bei Antragstellung, TPN-ID beim Verwendungsnachweis), ohne Experte bei Heizungsoptimierung [4][5].
- Geschäftskunden und Vermieter: mehr Fälle (mehrere Wohneinheiten, Höchstgrenzen je Einheit, beihilferechtliche Prüfungen).
- Angrenzende Programme: kommunale und regionale Zuschüsse, Einspeise- oder Bonusprogramme. Nur als zusätzliche Module der Regelbasis, mit geringerer Konfidenzstufe.
- Privatnutzung: Ein Assistent auf Eigentümerseite ist ein anderes Produkt (siehe Familie PERS); hier bereitet der Installationsbetrieb den Fall für den Kunden vor.
So funktioniert es
- Kundenanfrage / Angebot (ERP, PDF) + Gebäudedaten
- Abruf der Regelbasis (Programm, am Vertragsdatum gültige Version, technische Mindestanforderungen)
- Förderfähigkeitsprüfung je Maßnahme (Gebäudealter, Eigentümerart, Altanlage, Produkt auf der Liste, hydraulischer Abgleich)
- Förderschätzung (Grundfördersatz, Boni, Kostenobergrenze) + offene Fragen an den Kunden
- Prüfung der Vertragsformulierung (Förderbedingung, Antrag vor Arbeitsbeginn)
- BzA- / TPB-Daten aus Heizlastberechnung und Datenblättern vorausfüllen
- Experte oder Installationsbetrieb prüft und unterschreibt
- Kunde stellt den Antrag (Meine KfW / BAFA-Portal) mit der Checkliste des Agenten
- nach der Installation: Rechnungen, Inbetriebnahmeprotokoll, Abgleichprotokoll, Fotos einsammeln
- BnD- / TPN-Daten und Nachweispaket entwerfen
- menschliche Freigabe
- Kunde lädt den Nachweis hoch
- Fristenverfolgung (Fertigstellungsfenster, Nachweisfrist, Auszahlung)
- Regelbasis: eine versionierte Tabelle oder kleine Wissensbasis (Programm, gültig ab, Fördersätze, Höchstgrenzen, Unterlagen, Fristen), gespeist aus den Seiten und Richtlinien der Fördergeber. Änderungen prüft vor dem Livegang eine benannte Person. Fördersätze und Höchstgrenzen werden nie aus dem eigenen Wissen des Modells übernommen.
- Rolle des LLM: Angebote, Datenblätter und Heizlast-PDFs lesen, sie den Feldern der Regelbasis zuordnen, das Ergebnis in verständlichem Deutsch erklären und auflisten, was fehlt. Die Berechnung selbst ist deterministischer Code.
- Mensch-in-der-Schleife (Human-in-the-Loop): Der Energieeffizienz-Experte oder das gelistete Fachunternehmen ist rechtlich derjenige, der bestätigt (BzA/BnD/TPB/TPN). Der Agent bereitet nur vor. Der Kunde stellt den Antrag und trägt die Erklärung gegenüber dem Fördergeber.
Datenaufbereitung
Welche Daten: Angebote und Aufträge, Heizlast- und Berechnungen zum hydraulischen Abgleich, Produktdatenblätter mit den technischen Kennzahlen, Kunden- und Gebäudestammdaten sowie die aktuellen Förderrichtlinien und Merkblätter.
Wo sie liegen: Handwerkersoftware oder ERP (z. B. weclapp, Business Central, Hero, Craftnote, Lexware), ein DMS oder eine Dateiablage für Datenblätter und Protokolle, die Handys des Montageteams für Fotos und die Webseiten der Fördergeber für die Regeln.
Typische Lücken: Angebote ohne die Kennzahlen, die der Fördergeber braucht (Effizienz, Kältemittel, Schallpegel), Datenblätter als Scans, Protokolle auf Papier, Fotos ohne Kundenbezug und Regeln, die als Lesezeichenliste vorliegen, die niemand pflegt.
Aufbereitungsschritte: 1. Die Regelbasis für die zwei oder drei Programme aufbauen, die Sie tatsächlich verkaufen (KfW 458/459, BAFA BEG EM), mit Gültig-ab-Daten und Quelllinks (PREP-016 für schriftliche Regeln). 2. Die Angebotsvorlage standardisieren, sodass Produkt, Kennzahlen und hydraulischer Abgleich als Felder erscheinen. 3. 30 bis 50 abgeschlossene frühere Fälle mit dem Ergebnis des Fördergebers als Testset sammeln (PREP-018). 4. Ein Benennungsschema für Fotos und Protokolle je Auftrag festlegen (PREP-006, PREP-023 für den Zugriff).
Werkzeuge: Tabellenkalkulation oder kleine Datenbank für die Regelbasis, Dokumentenparser für Datenblätter, das vorhandene ERP für Auftragsdaten.
Grober Aufwandsanteil: etwa 30 Prozent des Projekts, überwiegend Regelbasis und Angebotsvorlage. Siehe GUIDE-003.
Umsetzungswege
Welcher Weg für wen
- KMU — Weg B: Kein ausgereiftes Standardprodukt deckt die ganze Kette für einen kleinen Installationsbetrieb ab, daher ist ein schlanker Eigenbau auf einer Cloud-API mit selbst gepflegter Regelbasis der pragmatische Weg. Weg A (Förderrechner, Heizungsplaner- und Angebotssoftware mit Fördermodulen) deckt Teile ab und sollte zuerst geprüft werden.
- Entwickler — Weg C: Hersteller von Branchensoftware können die Regelbasis einbetten und offene Modelle für das Dokumentenlesen auf eigener Hardware betreiben.
Weg A — Kaufen (Standardsoftware)
- Förderrechner und Beratungswerkzeuge: Webrechner und Fördermittelsuchen gibt es (z. B. die Förderdatenbank des Bundes, KfW- und BAFA-Rechner); sie schätzen, lesen aber Ihr Angebot nicht und erstellen den Nachweis nicht.
- Branchensoftware: Manche Handwerker- und Angebotslösungen enthalten Förderhinweise oder Exporte. Prüfen Sie, ob sie eine datierte Regelbasis nutzen und wer sie aktualisiert. Werbeaussagen mit Vorsicht behandeln.
- A wählen, wenn: Sie nur eine Fördersatzschätzung für Verkaufsgespräche brauchen.
Weg B — Auf Cloud-KI-Diensten aufbauen (für KMU empfohlen)
- Modelle: ein allgemeines LLM mit strukturierter Ausgabe für das Dokumentenlesen und verständliche Erklärungen, bevorzugt EU-Region oder EU-Anbieter (Kundendaten sind personenbezogene Daten).
- Orchestrierung: n8n oder Power Automate lesen Angebote aus dem ERP, rufen einen Regelbasis-Dienst auf und schreiben die Ergebnisse in den Auftrag und in eine Checkliste für den Kunden.
- Regelmaschine: deterministischer Code oder eine Entscheidungstabelle; das LLM füllt nur Felder und erklärt.
- B wählen, wenn: Sie einen Standard-Angebotsprozess haben und eine Person, die die Regelbasis verantworten kann.
Weg C — Selbst betreiben (Open Source)
- Dokumentenanalyse: Docling oder PaddleOCR für Datenblätter und Protokolle; ein kleines offenes VLM (z. B. aus der Qwen-VL-Klasse), bereitgestellt über vLLM oder Ollama.
- Hardware: HW2 genügt für einige hundert Dokumente im Monat.
- C wählen, wenn: der Anbieter viele Installationsbetriebe bedient oder Datensouveränität eine harte Anforderung ist.
Weg D — Eigenes Training
Lohnt sich nicht. Die Aufgabe ist Regelabruf und Feldzuordnung; Feintuning ersetzt keine gepflegte Regelbasis.
Stand der Technik (2026)
- Reifegrad: Early Adopter. LLM-basiertes Dokumentenlesen und regelbasierte Prüfungen sind solide; es gibt kein weit verbreitetes Produkt, das Förderfähigkeit, Antragsdaten und Nachweis für Installationsbetriebe durchgängig abdeckt. Die meisten realen Einsätze sind interne Werkzeuge oder Erweiterungen von Branchensoftware.
- Offizielle Schnittstellen: Die Förderung beantragt der Antragsteller im Kundenportal der KfW und im BAFA-Portal. Der Agent kann und soll nicht im Namen des Kunden beantragen; er bereitet vor und prüft. Browser-Agenten in diesen Portalen sind fragil (virtueller Warteraum, Identitätsprüfungen) und widersprechen den Identifizierungsregeln der Fördergeber.
- Regeldrift ist die Hauptfehlerquelle: Fördersätze, Höchstgrenzen, Boni und Förderfähigkeit ändern sich je Richtlinie und je Stichtag (z. B. neue BEG-EM-Richtlinie vom 17. Juli 2026, KfW-Änderungen ab 21. Juli 2026), und Sekundärquellen widersprechen sich [2][3][4]. Legen Sie immer die am Vertrags- oder Antragsdatum gültige Version fest.
- Grenzen: LLMs zitieren Fördersätze falsch und verwechseln Programme (458 vs. 459 vs. BAFA); die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel ohne Rechtsanspruch; der Agent kann gebäudespezifische Fragen (Denkmalschutz, gemischte Nutzung) nicht beurteilen und keine Expertenbestätigung ausstellen.
Gemeinsame Bausteine & Kombinationen
- Gleicher Stack (llm-general + ocr-docparse + workflow-automation): AGENT-035 (Auftragskalkulation und Rechnungszusammenstellung) sammelt bereits Rechnungen und Protokolle je Auftrag, und das Nachweispaket nutzt diese Daten weiter. AGENT-004 und AGENT-027 decken Auftrags- und Angebotseingang im selben ERP ab.
- Vorgelagert: KNOW-017 (Programme finden), LANG-006 (schriftliche Anträge für Sonderprogramme), CONV-001 (Kundenfragen auf der Website: “Welche Förderung bekomme ich?”).
- Dokumentenprüfungen: DOC-016 (Regelprüfungen auf Dokumenten), DOC-003 (Formularverarbeitung), DOC-010 (Vertragsformulierung, Förderbedingung).
- Fristen: AGENT-034 (Fristenverfolgung) kann die 36-Monats-Fristen für Fertigstellung und Nachweis übernehmen.
- Workflow-Engine gemeinsam mit AGENT-002.
- Größte Gesamtwirkung: eine Angebotseingangs-Pipeline, die Angebot, Förderschätzung und späteres Nachweispaket speist. Bauen Sie die Regelbasis einmal und nutzen Sie sie in Vertrieb, Planung und Übergabe.
Aufwand, Kosten & Kennzahlen
- Weg A: Tage; Abonnement für einen Rechner oder ein Modul der Branchensoftware.
- Weg B: 2 bis 4 Monate für eine erste Version mit KfW 458/459 und BAFA BEG EM; die Regelbasis und ihre Pflege sind der Hauptkostenfaktor, die API-Nutzung ist gering.
- Weg C: 3 bis 5 Monate inkl. Hosting; vor allem für Softwarehersteller sinnvoll.
- Laufender Kostentreiber: Pflege der Regelbasis nach jeder Richtlinienänderung (planen Sie einige Stunden pro Quartal und eine benannte verantwortliche Person ein).
- Kennzahlen: Anteil der Anträge, die ohne Rückfragen bewilligt werden, Zeit vom Angebot bis zu vollständigen Antragsdaten, Zeit bis zu einem vollständigen Nachweispaket, Anzahl der durch formale Fehler verlorenen Fälle (Ziel: null), Anteil der Angebote mit Förderschätzung.
Menschen & Veränderung
Früh einbinden: Geschäftsführung (Umfang, Haftung), die Vertriebs- und Projektleitung als Prozessverantwortliche, den Energieeffizienz-Experten oder die Person, die BzA/BnD ausstellt, und die IT für die ERP-Schnittstelle. Die/der Datenschutzbeauftragte prüft Kundendaten, Einkommensnachweise und Auftragsverarbeitungsverträge (AVV, Art. 28 DSGVO); siehe GUIDE-005 und GUIDE-010.
Betriebsrat: nein in einem typischen kleinen Handwerksbetrieb. Falls einer besteht, protokolliert der Workflow, wer welchen Fall vorbereitet und freigegeben hat, sodass §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG greifen kann; eine kurze Vereinbarung genügt (GUIDE-004).
KI-Kompetenz: Schulung nach Art. 4 der KI-Verordnung (AI Act) für Vertrieb und Backoffice: was der Agent prüft, was er nicht kann (GUIDE-006).
Kommunikation und Pilot: Pilot mit einer Produktlinie (Wärmepumpen) und 10 bis 20 echten Fällen parallel zum normalen Prozess; eine verantwortliche Person für die Regelbasis benennen (GUIDE-008, GUIDE-009).
Typische Bedenken: Haftung für falsche Förderzusagen (gelöst durch die Formulierung: Schätzung, keine Zusage), Sorge, dass Kunden das Portal allein bedienen, Mehraufwand für den Experten.
Menschen behalten die Kontrolle: Der Experte oder das Fachunternehmen unterschreibt die Bestätigungen; der Kunde stellt den Antrag und unterschreibt; der Installationsbetrieb sagt nie einen Förderbetrag zu.
Risiken, Regulierung & Compliance
- Förderrecht: Die Förderung ist ein Zuschuss aus dem Bundeshaushalt ohne Rechtsanspruch; BEG EM wird durch seine Richtlinie geregelt, KfW 458/459 durch die Programmbedingungen. Antrag vor Arbeitsbeginn, Vertrag mit Förderbedingung, Mindestnutzungsdauer und Nachweisfristen sind verpflichtend [1][2][4].
- Haftung: Eine falsche Förderaussage kann Ansprüche gegen den Installationsbetrieb begründen. Verwenden Sie die Formulierung “Schätzung”, zeigen Sie das Datum der Regelversion an und speichern Sie das Prüfergebnis beim Angebot.
- GEG und technische Anforderungen: Das Gebäude muss nach der Maßnahme das Gebäudeenergiegesetz einhalten; technische Mindestanforderungen muss die qualifizierte Person bestätigen [4].
- DSGVO: Kundenname, Adresse, Gebäudedaten und teils Einkommensnachweise; Rechtsgrundlage Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b) bzw. Einwilligung für Einkommensunterlagen; AVV mit Auftragsverarbeitern; Datenminimierung bei Einkommens- nachweisen (der Fördergeber braucht sie, der Installationsbetrieb speichert sie nicht länger als nötig).
- KI-Verordnung (AI Act): minimales Risiko; kein Einsatz nach Anhang III. Die Pflicht zur KI-Kompetenz gilt (Art. 4).
- Betrug und falsche Erklärungen: Der Agent darf keine Erklärungen ausfüllen, die nur der Experte oder der Antragsteller abgeben darf. Führen Sie ein Prüfprotokoll darüber, was vorgeschlagen und was unterschrieben wurde.
- Gegenmaßnahmen: versionierte Regelbasis mit Prüfung, datierte Prüfergebnisse, menschliche Freigabe bei jeder Bestätigung, keine automatische Einreichung im Portal.
Erste Schritte
- Listen Sie die Programme auf, die Sie tatsächlich verkaufen, und schreiben Sie jedes als einseitiges Regelblatt mit Gültig-ab-Datum und einem Link zur Seite des Fördergebers.
- Nehmen Sie 20 abgeschlossene Fälle und spielen Sie die Förderfähigkeitsprüfung von Hand und mit dem Prototyp nach; vergleichen Sie mit der Entscheidung des Fördergebers.
- Ergänzen Sie Ihre Angebotsvorlage um die Kennzahlen, die der Fördergeber braucht.
- Erstellen Sie die Nachweis-Checkliste je Programm und verknüpfen Sie sie mit dem Auftragsordner.
- Führen Sie den Pilot für eine Produktlinie durch; prüfen Sie Regeländerungen monatlich und nach jeder Richtlinienänderung.
Quellen
- KfW - Heizungsförderung für Privatpersonen Wohngebäude (458) - https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%c3%b6rderprodukte/Heizungsf%c3%b6rderung-f%c3%bcr-Privatpersonen-Wohngeb%c3%a4ude-(458)/
- KfW - Heizungsförderung für Unternehmen Wohngebäude (459) - https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Wohnwirtschaft/F%C3%B6rderprodukte/Heizungsf%C3%B6rderung-f%C3%BCr-Unternehmen-Wohngeb%C3%A4ude-(459)/
- reduco - KfW 458 Heizungsförderung 2026: neue Sätze ab 21. Juli (Sekundärquelle, nicht offiziell) - https://reduco.ai/blog/kfw-458-heizungstausch
- Förderdatenbank des Bundes - Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen (BEG EM) - https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/bundesfoerderung-effiziente-gebaeude-em.html
- co2online - BAFA-Förderung: Antragsschritte, TPB/TPN (Sekundärquelle) - https://www.co2online.de/foerdermittel/bafa-foerderung/